Sternstunden der politischen Dichtkunst

Ihr [Redaktion Bahamas] prominentestes Mitglied war damals der Journalist Jürgen Elsässer, der als Urheber der Wortschöpfung „antideutsch“ gilt.

Wikipedia: Bahamas (Zeitschrift)

Ich verneige mich in Demut.


6 Antworten auf “Sternstunden der politischen Dichtkunst”


  1. 1 saltzundessick 07. Januar 2008 um 21:02 Uhr

    unfug. der urheber der wortschoepfung bin ich.

  2. 2 Entdinglichung 08. Januar 2008 um 11:09 Uhr

    der Begriff selbst wurde schon in der Kaiserzeit von der politischen Rechten zur Abqualifizierung politischer GegnerInnen verwendet; als positive Selbstverortung findet sich der Begriff „antideutsch“ bei einigen antifaschistischen Widerstandskämpfern (waren m.W. in diesem Falle tatsächlich alles Männer) aus der Antwerpener Seeleutegruppe der Internationalen Transportarbeiterföderation (ITF) in der Zeit um 1937; Belegstelle hierfür kann ich, wenn gewünscht, nachreichen

  3. 3 der Klassensprecher von 1984 08. Januar 2008 um 13:14 Uhr

    […] findet sich der Begriff “antideutsch” bei einigen antifaschistischen Widerstandskämpfern (waren m.W. in diesem Falle tatsächlich alles Männer) […]

    Stimmt, denn sonst würde es sich ja gemäss den gültigen „Standards“ für gute Linke um „AntideutschInnen“ handeln!

  4. 4 Schatten.kontrastieren 15. Januar 2008 um 23:51 Uhr
  5. 5 der Klassensprecher von 1984 17. Januar 2008 um 16:45 Uhr

    Ok, dann bin ich wohl bez. der „gültigen“ Spleens nicht so ganz auf der Höhe der Zeit.

    Man kann doch nicht jeden dämlichen Modetrend kennen; und an Mitmachen ist schon mal gar nicht zu denken, gell.

  6. 6 Administrator 18. Januar 2008 um 15:17 Uhr

    @Schatten.kontrastieren:

    Nur kurz nachgefragt, aber liegt der Artikel nicht etwas falsch mit der Annahme das Genderperformances (egal welche) jetzt nun für alle Beteiligten zwingend was sexualisiertes sind und heißt „the Gap“ nicht sich auf dieses binäre Denken einlassen?

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