Kontroverse um Koranverse

Little Big Planet
Der Release-Termin des schon im Vorfeld ziemlich abgehypten Playstation3-Games Little Big Planet verschiebt sich. Grund sind wohl ein paar Koranverse, die irgendjemand im Soundtrack rausgehört haben will. Das ist natürlich ein Grund für den antideutschen Fick-Blogger Kotzboy1 gleich das Schlimmste zu befürchten:
Auch die Game-Industrie leistet vorauseilenden Gehorsam vor „Islam-Dogmatikern“ und „Jihad-Fundamentalisten“. Erstaunlicherweise sind sogar die Nerds vom gulli.de-Portal schlauer als der durchschnittliche Antideutsche:

Das Ereignis sollte jedoch keinen Grund für undifferenzierten Ärger gegen Muslime und Phantasien des „vorauseilendem Gehorsams“ gegenüber einer wie auch immer gearteten „Islamisierung“ des Westens bieten, wie sie von so manchem Kaffeehauskolumnisten gerne geäußert werden. Sony ist ein weltweit agierender Konzern, der zwangsläufig auf kulturelle Befindlichkeiten Rücksicht nehmen muss, um die Verkäufe nicht zu gefährden. Es ist nicht bekannt, dass ein islamischer Religionsvertreter sich überhaupt zu dem Spiel geäußert hätte. Vergleichbare Geplänkel wurden in der Geschichte der Unterhaltungsindustrie auch schon durch andere Religionsgemeinschaften verursacht. Monty Pythons Kultfilm „Das Leben des Brian“ etwa führte bei seiner Uraufführung zu massiven Protesten und Verbotsforderungen seitens jüdischer, protestantischer und katholischer Vertreter.

  1. Ja, genau, das ist der, der als „dissidenz“ sogar für planet.olifani.eu zu doof war und jetzt so Berghain-Flyer-Geschichten in heteronormativ und langweilig bloggt. [zurück]

8 Antworten auf “Kontroverse um Koranverse”


  1. 1 Keta Minelli 20. Oktober 2008 um 14:02 Uhr

    EY! Nix gegen die Berghain-Flyer-Geschichten!

  2. 2 Administrator 20. Oktober 2008 um 14:11 Uhr

    Hab ich doch gar nix gegen gesagt. Nur interessiert verglichen. Ausserdem musste ich das reinnehmen um dissi „Fick-Blogger“ zu nennen. Das Wort gefiel mir halt.

  3. 3 Keta Minelli 20. Oktober 2008 um 14:22 Uhr

    Stimmt, ein schönes Wort. Umgekehrt wird daraus auch ein schöner Schuh. Steht dir sogar, Miss Blog-Ficker.

  4. 4 qwer 20. Oktober 2008 um 16:53 Uhr

    Meines Wissens musst niemand von den Pythons jahrelang untertauchen wie S. Rushdie oder ins Ausland fliehen wie Abu Said; der Vergleich hinkt.

    Dass es einen vorauseilenden gehrosam gegenüber Islamisten gibt („Idomeneo“) ist wohl kaum zu bestreiten.

  5. 5 Administrator 20. Oktober 2008 um 17:36 Uhr

    qwer: du hast mich überzeugt. sony ist vor den islamisten eingeknickt. ich schreib jetzt mal an den vorstand, so geht das nicht. der freie westen kann doch auf solche religiösen befindlichkeiten keine rücksicht nehmen. hach, bin ich wieder mal froh hier zu leben und nicht woanders.

  6. 6 lahmacun 20. Oktober 2008 um 18:23 Uhr

    immerhin wurden in “call of duty 4” auf playstation 3 und xbox palituchträger von us-eliteeinheiten abgeschossen, um die welt vor jihadistischem terror zu bewahren. da konnte jedermann mitmachen, auch im multiplayer-modus über das internet.

    immerhin. konnte da jeder mitmachen. beim virtuellen morden. ist ja schon mal was. real wär‘ natürlich besser.

  7. 7 lahmacun 20. Oktober 2008 um 18:25 Uhr

    welche religiöse befindlichkeit, missy? stört es die frechen musel jetzt auch schon, wenn man sie in harmlosen spielen massenhaft abknallt, oder was?

  8. 8 Administrator 20. Oktober 2008 um 18:57 Uhr

    lahmacun: Diese Moslemaffen sollen sich endlich mal wie Erwachsene benehmen und nicht rumheulen, wenn man ihnen sagt, dass es den scheiss Weihnachtsmann nicht gibt.

    http://board.gulli.com/thread/1245200-littlebigplanet-ps3-hit-verschiebt-sich-wegen-koranversen/#12

    Na. okay, ein bisschen gewählter drückt sich kotzboy schon noch aus.

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